Als allererstes gibt es, schneller als erwartet, gute Neuigkeiten aus Sevilla. Die Behörden entschieden, dass der Besitzer der sogenannten Sevilla-Hunde (bitte schaut euch unsere früheren Updates an), Antonio, bei der Rettung der verbleibenden Hunde  kooperieren muss.

Jetzt sind wir also eifrig damit beschäftigt, uns auf weitere Fahrten in den Süden Spaniens vorzubereiten, um noch mehr Hunde dort abzuholen und sie in unser Tierheim zu bringen. Danach werden wir sie, sobald sie kastriert und für gesund befunden wurden, auf unserer Adoptionsseite vorstellen und hoffentlich werdet ihr da sein, liebe Leser, um sie zu adoptieren.

Nun ein paar Worte, um euch zu sagen, dass die kleine Hündin, die wir in Portugal aufgelesen haben, von unseren Freunden in der Tierklinik Clínica Mediterráneo untersucht wurde und die Diagnose kein Gebärmutter-Prolaps, sondern ein durch Geschlechtsverkehr übertragbarer Tumor ist, der leicht durch Chemotherapie zu heilen ist. Kurz darauf rief Ricardo mich an, um mir mitzuteilen, dass sie auch noch eine Pyometra (eitrige Gebärmutterentzündung) habe und eine Notoperation notwendig sei. Wir haben sie zusammen mit einem Rüden aufgelesen, von dem wir vermuteten, dass er ihr Sohn ist, und falls sie geschlechtlichen Kontakt hatten, wird auch der Rüde infiziert sein und vielleicht auch eine Chemotherapie benötigen.

Fermín