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Es sind immer die Galgos die dafür bezahlen müssen, dass bestimmte "Personen" weiterhin etwas so prähistorisches wie die Jagd ausüben. Hier in Spanien hat die Jagdsaison im Oktober begonnen und dauert bis Januar und ich kann euch versichern, dass jeden Tag ein Galgo bei Scooby eintrifft wenn es nicht sogar zwei oder, wie heute, sechs auf einmal sind nur weil ihre Besitzer sie für die Jagd als ungeeignet betrachten und sie nicht mehr wollen.
Man kann sagen, dass diese Hunde Glück haben, andere werden auf Strassen ausgesetzt oder auf Müllhalden oder, wie im Fall des Galgos von Pozaldez, in einem Wasserrückhaltebecken. Ein Bauer dieser Stadt der am Flussufer Rüben erntete hat den Hund gesehen und uns verständigt.
Es war kein Wasser in dem Becken aber es war sehr hoch, mindestens 3m. Der arme Hund hätte nicht herausklettern können. Er hatte weder Wasser noch Nahrung und war daher sehr schwach. Die einzige Möglichkeit in das Becken zu steigen war über einige Stangen, die in einer Ecke eine Art Treppe bildeten. Ich bin hinuntergestiegen und habe das zu Tode verängstigte Tier gestreichelt und hochgetragen. Amet hat ihn oben in Empfang genommen und zum Auto gebracht. Jetzt ist Posaldeño, so haben wir ihn getauft, ein Mitglied der täglich grösser werdenden Scooby Familie.
Wir wissen, dass sich dererlei Geschichten während der gesamten Jagdsaison wiederholen werden und am Ende wird es schlimmer. Daher brauchen wir wieder eure Hilfe. Ohne euch haben unsere Bemühungen wenig Sinn. Jede Art von Hilfe ist willkommen. Am wichtigsten bei Scooby ist, dass die Hunde eine sie liebende Familie finden damit sie glücklich werden und damit wir wieder Platz für andere Hunde wie Pozaldeño haben.
Danke euch allen!
Bis bald, Maria
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