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Wir sind von unserem 5. Trip als Scooby-Helfer zurück und haben wieder mal so viel Fortschritt festgestellt. Wir waren in diesem Jahr nur wenige und wurden so von Fermin zum Streichen eingeteilt, damit die Metalltüren vor Rost geschützt sind. Unsere Bemühungen, die richtige Farbe und die richtigen Farbtypen, Pinsel und Rollen im nächsten Ort zu besorgen waren recht witzig. Gar nicht so einfach wenn die Spanischkenntnisse sich vor allem auf "Ola, una grande cervesa por favor" (ein grosses Bier bitte) beschränken. Nach einer Stunde, viel auf Farben und Nuancen zeigen und einem sehr geduldigen, helfenden Verkäufer hatten wir eine Menge Schaulustiger angezogen, die auf die komischen Engländer starrten aber wunderbarerweise verliessen wir das Geschäft mit allem Nötigen. Der Grossteil der vorderen Seite benötigte eine zweite Farbschicht und manche Stellen der oh so absorbierenden neuen Steinmauern warteten auf den ersten Anstrich. Mit mehreren dauerte das nicht lange und es war sehr zufriedenstellend, an der Verschönerung von Scooby zu arbeiten, vor allem als wir endlich zu den leuchtenden Farben kamen die Fermin sich gewünscht hatte und es war ein bunter, fröhlicher Arbeitsplatz sowohl für die Arbeiter als auch für die Hunde. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt sind wir etwas übermütig geworden und 2 Sonnen, 2 bunte Mauern und einen Regenbogen später sah alles wirklich strahlender aus!
Während unseres Aufenthalts gab es auch die normalen Säuberungs- und Fütterungsarbeiten aber an einem unserer letzten Tage hatten wir wieder mal Spass als Fermin beschloss, dass es jetzt Zeit sei, die zuletzt eingetroffenen Ziegen zu kastrieren. Wenn man bedenkt, dass das Feld auf dem sie leben sehr gross ist, dass die Ziegen äusserst nervös waren und man ihnen das Betäubungsmittel nur per Blasrohr verabreichen kann .. ich denke, ihr könnt euch den Rest denken! Nach vielen Stunden von jagen und schmeicheln, verlorenen Pfeilen und komischen Momenten kam überraschenderweise der Moment, in dem alle Ziegen betäubt waren und professionnel von Karl (einem freiwilligen Tierarzt aus Deutschland) und seinen "Helfern" operiert wurden. Die Ziegen wurden dann herausgetragen und draussen zu uns in die Sonne gelegt, so dass wir sie während der Aufwachphase überwachen konnten. In der Zwischenzeit haben wir mit Kuchen Fermins Geburtstag gefeiert und uns (hoffentlich nicht für lange) von Jenny verabschiedet, die bei Scooby als Freiwillige gewohnt hat und tolle Arbeit bei der Betreuung der Tiere geleistet hat.
Wir hoffen, im Sommer wieder zu Scooby fahren zu können wenn Trey auch zurückkomt, um das Bildungszentrum zu bauen was wieder ein bedeutender Schritt vorwärts sein wird – das ist auch so toll an Scooby, nicht nur Heute ist wichtig, es zählt auch, die Zukunft für alle Tiere in Spanien zu verbessern. Tschüs, bis demnächst Louise Die schönen Wandmalereien hat Karl gemacht.
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